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Mann mit Brille schreibt mit schwarzem Marker auf ein Flipchart.
Wissenswertes aus der Wassertechnik
Hier finden Sie spannende Artikel, aktuelle Entwicklungen und nützliche Tipps rund um das Thema Wassertechnik.
Zwei Männer sitzen am Tisch, der ältere hält einen Bleistift, der jüngere einen Kugelschreiber.
05. September 2025
Wartung ist kein Zusatz – sie ist Systemrelevant
Wasseraufbereitungsanlagen sind komplexe technische Systeme, in denen mechanische, chemische und hydraulische Prozesse präzise ineinandergreifen. Damit diese Abläufe dauerhaft stabil und effizient funktionieren, ist eine regelmäßige, fachgerechte Wartung kein optionaler Service, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des Anlagenbetriebs. Im laufenden Betrieb unterliegen zentrale Komponenten wie Ventile, Dichtungen, Dosierpumpen, Sensoren etc. einem natürlichen Verschleiß. Ohne Wartung bleiben schleichende Veränderungen oft unbemerkt: Durchflusswerte driften ab, Dosiermengen verändern sich, Harzkapazitäten nehmen ab und Undichtigkeiten bleiben unbemerkt oder hygienische Grenzwerte werden nicht mehr sicher eingehalten. Die Folgen reichen von Effizienzverlusten über erhöhten Chemikalienverbrauch bis hin zu Anlagenstörungen oder ungeplanten Stillständen. Regelmäßige Wartungen ermöglichen es, diese Abweichungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu korrigieren. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass die Anlage stets den technischen Regelwerken, Normen und hygienischen Anforderungen entspricht. Darüber hinaus verlängert eine kontinuierliche Pflege die Lebensdauer der Anlage erheblich und schützt vor kostenintensiven Reparaturen oder Ersatzinvestitionen. Kurz gesagt: Wartung schafft Betriebssicherheit, Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit. Sie ist damit kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Wasseraufbereitung – und somit unumgänglich für einen dauerhaft sicheren Anlagenbetrieb.
Ein lächelnder Mann mit Brille und braunem Pullover sitzt an einem Schreibtisch mit zwei Monitoren.
05. September 2025
Vorbeugende Instandhaltung – handeln, bevor es kritisch wird
In der Wasseraufbereitung entscheidet nicht nur die Technik über einen sicheren Anlagenbetrieb, sondern vor allem der Zeitpunkt des Eingreifens. Die vorbeugende Instandhaltung verfolgt genau dieses Ziel: Verschleißteile werden nicht erst dann ersetzt, wenn sie ausfallen, sondern bevor ihre Funktionsgrenzen erreicht sind. Dadurch lassen sich ungeplante Störungen und Stillstände zuverlässig vermeiden. Bauteile wie Dichtungen, Ventile, Dosierpumpen, Membranen oder Sensoren unterliegen im Dauerbetrieb einem kalkulierbaren Verschleiß. Auch wenn sie äußerlich noch funktionsfähig erscheinen, können Materialermüdung, chemische Belastung oder Ablagerungen ihre Leistungsfähigkeit bereits deutlich eingeschränkt haben. Wird erst im Schadensfall reagiert, kommt es häufig zu Folgeschäden, Prozessunterbrechungen oder im schlimmsten Fall zum Ausfall ganzer Anlagenteile. Die vorbeugende Instandhaltung basiert auf Erfahrungswerten, Betriebsstunden und messbaren Zustandsdaten. Durch den gezielten, planbaren Austausch kritischer Komponenten bleibt der Anlagenbetrieb stabil, reproduzierbar und effizient. Gleichzeitig lassen sich Wartungsfenster optimal in den Betriebsablauf integrieren, wodurch Notfalleinsätze und unkontrollierte Stillstände vermieden werden. Kurz gesagt: Vorbeugende Instandhaltung sorgt für maximale Betriebssicherheit, planbare Kosten und eine deutlich verlängerte Lebensdauer der Wasseraufbereitungsanlage. Sie ist damit kein Mehraufwand, sondern eine strategische Maßnahme für einen dauerhaft störungsfreien und wirtschaftlichen Anlagenbetrieb.
Ein lächelnder Mann im blau-weiß gestreiften Hemd sitzt am Schreibtisch vor einem Computerbildschirm.
05. September 2025
Die Größe ist nicht entscheidend
Bei Komponenten wie Systemtrennern oder Wasserzählern in Rohrleitungen wird häufig zuerst auf den Nenn¬durchmesser geschaut. Aus strömungstechnischer Sicht ist jedoch nicht die äußere Größe des Bauteils entscheidend, sondern seine hydraulische Leistungsfähigkeit – also wie viel Wasser es unter realen Betriebsbedingungen tatsächlich durchlassen kann. Maßgeblich sind hierbei Kennwerte wie Durchflussmenge, Druckverlust und kv- bzw. Qn-Wert. Ein Bauteil kann optisch groß dimensioniert sein, dennoch den Volumenstrom begrenzen, wenn sein innerer Aufbau, die Querschnittsverengung oder die Feder- und Ventilmechanik den Durchfluss einschränken. Umgekehrt kann ein kompakt wirkendes Bauteil hydraulisch optimal ausgelegt sein und den erforderlichen Volumenstrom nahezu verlustfrei bereitstellen. Wird ein Systemtrenner oder Wasserzähler falsch dimensioniert, entstehen unnötige Druckverluste, Fließgeräusche oder sogar Unterbrechungen im Prozess. Auch der preisliche Unterschied ist beachtlich. Besonders in der Wasseraufbereitung kann dies zu Fehlfunktionen von nachgeschalteten Anlagen führen, da diese auf konstante Druck- und Durchflussverhältnisse angewiesen sind. Entscheidend ist daher, die Bauteile stets auf den maximalen Betriebsdurchfluss und nicht nur auf den Rohrdurchmesser abzustimmen. Ein optimal ausgelegtes System zeichnet sich durch einen stabilen Volumenstrom, minimale Druckverluste und einen störungsfreien Betrieb aus. Die Regel lautet daher: Nicht die Größe entscheidet – sondern die durchflussgerechte Auslegung.
Ein Shetland Sheepdog mit blau-grau-weißem Fell liegt auf hellem Holzboden in einem Raum mit zwei Personen an einem Tisch.
05. September 2025
Der Bürohund als Produktivitätsfaktor
Was lange als sympathische Ausnahme galt, rückt zunehmend in den Fokus arbeitswissenschaftlicher Betrachtungen: der Hund im Büro. Aktuelle Erkenntnisse aus Psychologie, Neurobiologie und Organisationsforschung zeigen, dass die Anwesenheit eines Hundes die Arbeitsqualität und das soziale Klima am Arbeitsplatz messbar verbessern kann. Studien belegen, dass der Kontakt mit Hunden die Ausschüttung von Oxytocin fördert – einem Neurotransmitter, der Stress reduziert und gleichzeitig soziale Bindung, Vertrauen und Wohlbefinden stärkt. Parallel sinkt der Cortisolspiegel, was zu einer nachweisbaren Verringerung von arbeitsbedingtem Stress führt. Mitarbeitende arbeiten dadurch konzentrierter, ausgeglichener und zeigen eine höhere emotionale Belastbarkeit im Arbeitsalltag. Darüber hinaus wirkt der Bürohund als sozialer Katalysator. Informelle Kommunikation wird gefördert und die Teaminteraktion gewinnt an Leichtigkeit. Diese Effekte wirken sich positiv auf Kooperation, Konfliktlösung und Kreativität aus – zentrale Faktoren für qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse. Auch regelmäßige kurze Bewegungspausen, etwa durch gemeinsames Gassigehen, unterstützen die kognitive Leistungsfähigkeit und beugen mentaler Ermüdung vor. Insgesamt zeigt sich: Der Hund im Büro ist weit mehr als ein Wohlfühlfaktor. Richtig integriert, kann er als biologisch wirksamer Stressregulator und sozialer Impulsgeber die Arbeitsqualität, Motivation und Teamdynamik nachhaltig verbessern – ganz im Sinne moderner, gesundheitsorientierter Arbeitskonzepte.
Ein lächelnder Handwerker arbeitet an einer Wasserleitung mit einer Zange und Schraubstock in einer Werkstatt.
05. September 2025
Konzentration schlägt Menge
Dosiermittel zur Sauerstoffbindung oder zum Korrosionsschutz werden am Markt häufig in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten. Für Anwender entsteht dabei schnell ein folgenreicher Irrtum: Die Kaufentscheidung orientiert sich an der Behältergröße oder am Preis pro Kanister, nicht jedoch an der tatsächlich enthaltenen Wirkstoffmenge. Aus verfahrenstechnischer Sicht ist jedoch genau diese Konzentration der entscheidende Faktor. Ein niedrig konzentriertes Produkt erfordert höhere Dosiermengen, um die gleiche chemische Wirkung zu erzielen wie ein hochkonzentriertes Dosiermittel. Wird dieser Unterschied nicht berücksichtigt, werden Dosierstationen häufig falsch eingestellt. Die Folge sind Unterdosierungen, die keinen ausreichenden Sauerstoffabbau oder Korrosionsschutz gewährleisten – oder Überdosierungen, die unnötige Kosten verursachen und im Extremfall die Wasserchemie negativ beeinflussen. Besonders in der Wasseraufbereitung, wo Prozesse exakt aufeinander abgestimmt sind, ist die korrekte Auslegung der Dosierung essenziell. Entscheidend ist daher nicht, wie viel Liter sich im Gebinde befinden, sondern wie viel aktiver Wirkstoff pro Liter enthalten ist. Erst diese Kenngröße erlaubt eine sachgerechte Berechnung der Dosiermenge und einen stabilen, reproduzierbaren Anlagenbetrieb. Die wirtschaftlich und technisch richtige Entscheidung lautet daher: Nicht der Preis pro Kanister zählt, sondern der Preis pro wirksamer Einheit. Wer Dosiermittel nach Konzentration auswählt und die Dosiertechnik entsprechend einstellt, stellt einen effizienten Korrosionsschutz und eine nachhaltige Prozesssicherheit sicher.
Zwei junge Männer in Arbeitskleidung stehen neben einem schwarzen Firmenwagen mit "MONKE Wasservtech" Logo.
05. September 2025
Warum die Qualität von Regeneriersalz entscheidend ist
In der Wasseraufbereitung regenerieren Enthärtungsanlagen ihre Ionenaustauscherharze mithilfe von Regeneriersalztabletten. Ziel dieses Prozesses ist die kontrollierte Bildung einer gesättigten Sole, die Calcium- und Magnesiumionen zuverlässig vom Harz verdrängt. Damit dieser Regenerationsvorgang effizient und störungsfrei abläuft, spielt das Auflöseverhalten der Salztabletten eine zentrale Rolle. Hochwertige Salztabletten sind so gepresst, dass sie sich gleichmäßig und langsam von außen nach innen auflösen. Dadurch entsteht kontinuierlich eine stabile Solekonzentration, die den Regenerationsprozess optimal unterstützt. Problematisch wird es hingegen, wenn sich die Tabletten unregelmäßig oder zu schnell zersetzen. In diesem Fall lösen sich feine Salzpartikel von der Oberfläche ab und rieseln unter den sogenannten Siebboden der Anlage. Unterhalb des Siebbodens befindet sich bereits gesättigte Sole. Das dort angesammelte Feinsalz kann sich nicht weiter auflösen, da physikalisch keine zusätzliche Salzaufnahme möglich ist. Die Folge: Salzablagerungen, die nicht zur Regeneration beitragen, den Salzverbrauch verfälschen und im ungünstigsten Fall zu Funktionsstörungen der Anlage führen können. Langfristig kann dieses Phänomen die Betriebssicherheit, Effizienz und Lebensdauer der Enthärtungsanlage beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist die Wahl eines strukturstabilen, rückstandsarmen Regeneriersalzes kein Detail, sondern ein entscheidender Faktor für einen wirtschaftlichen und zuverlässigen Anlagenbetrieb.
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